Die Am Gstad situierte Unterkunft der letztes Jahr 75 Jahre alt gewordenen Bereitschaft ist mittlerweile in die Jahre gekommen. Wurde sie 1938 von der Gemeinde - damals für eine Handvoll Sanitäter - erbaut, beherbergte sie seit 1975 zudem die Bergwacht in einem Anbau. Die unerträgliche Raumnot für Fuhrpark, Material und Mannschaften beider Organisationen veranlasste die Bergwacht im Dezember 2006 in einen Neubau am Ried zu ziehen.
Nach Bezahlung einer Ablöse an die Bergwacht stehen nun ein umfangreicher Umbau und die Sanierung des teilweise fast 70 Jahre alten Gebäudes an. So sollen die ehemaligen Bergwachtgaragen und ein Teil des Altbaus abgerissen werden. Das Rotkreuzhaus selbst muss komplett saniert und umgebaut werden. Für die Gesamtmaßnahme sind Kosten von rund 550.000 Euro veranschlagt. Es sind jedoch weder öffentliche Zuschüsse noch eine Finanzierung durch den Rotkreuz Bezirks- oder Landesverband zu erwarten. Auch der Kreisverband Oberallgäu als örtlicher Träger sah sich bei weitem nicht in der Lage den gesamten Umbau zu schultern.
Gleichwohl waren sich die Oberstdorfer einig; so konnte es nicht bleiben. Eine Veränderung jedoch, dessen war man nach 16 jährigem Kampf um eine Verbesserung der räumlichen Situation sicher, würde es nur durch eine Eigeninitiative geben.
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