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Um- bzw. Neubau der Rettungswache

An der vom  Bayer. Roten Kreuz in Oberstdorf betriebenen Rettungswache sind rund um die Uhr ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug stationiert. Im Winter fährt zudem ein Krankenwagen. 2006 wurden die Fahrzeuge zu  rund 2400 Einsätzen gerufen. Neben den 7 Hauptberuflichen leisten 70 Ehrenamtliche Rotkreuzlern noch 15.000 Einsatzstunden im Rettungsdienst, Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Seniorenbetreuung, Blutspenden und in der Breitenausbildung der Bevölkerung. Über 7 Meldeempfänger ist eine wechselnde ehrenamtliche Mannschaft von zu Hause für Großunfälle und Engpässe im Rettungsdienst rund um die Uhr alarmierbar.  Hierzu wird ein weiterer Rettungswagen und ein Mehrzweckfahrzeug vorgehalten und selbst finanziert.

Bau

Die Am Gstad situierte Unterkunft der letztes Jahr 75 Jahre alt gewordenen Bereitschaft ist mittlerweile in die Jahre gekommen. Wurde sie 1938 von der Gemeinde - damals für eine Handvoll Sanitäter - erbaut, beherbergte sie seit 1975  zudem die Bergwacht in einem Anbau.  Die unerträgliche Raumnot für Fuhrpark, Material und Mannschaften beider Organisationen veranlasste die Bergwacht im Dezember 2006 in einen Neubau am Ried zu ziehen.

Nach Bezahlung einer Ablöse an die Bergwacht stehen nun ein umfangreicher Umbau und  die Sanierung des teilweise fast 70 Jahre alten Gebäudes an. So sollen die ehemaligen Bergwachtgaragen und ein Teil des Altbaus abgerissen werden. Das Rotkreuzhaus selbst muss komplett saniert und umgebaut werden. Für die Gesamtmaßnahme sind Kosten von rund 550.000 Euro veranschlagt. Es sind jedoch weder öffentliche Zuschüsse noch eine Finanzierung durch den Rotkreuz Bezirks- oder Landesverband zu erwarten. Auch der  Kreisverband Oberallgäu als örtlicher Träger sah sich bei weitem nicht in der Lage den gesamten Umbau zu schultern.

Gleichwohl waren sich die Oberstdorfer einig;  so konnte es nicht bleiben. Eine Veränderung jedoch, dessen war man nach 16 jährigem Kampf um eine Verbesserung der räumlichen Situation sicher, würde es nur durch eine Eigeninitiative geben.

Auch um die aktiven Mitglieder halten und Nachwuchs besser motivieren zu können, wurde beschlossen selbst Hand anzulegen. Seit Dezember haben die Rot-Kreuzler selber in bisher über 4.500 Arbeitsstunden nahezu ohne Fremdfirmen die Räume der künftigen Rettungswache im Rotkreuzhaus komplett saniert. Neues Material wurde nur gekauft, wenn es sich nicht irgendwo gebraucht beschaffen oder ausbauen ließ! Von Handwerkerbetrieben werden bereits günstige Konditionen geboten.

Der anstehende Abbruch und Neubau der Garagen übersteigt jedoch die Möglichkeiten der Helfer: „Dies können wir  weder technisch noch personell selbst ausführen“. Um auch dieses rund 190.000 Euro teure und nach Ansicht der Verantwortlichen unbedingt notwendige Kernstück realisieren zu können wurde eine Spendenaktion gestartet. Hiermit hofft man einen Teil der  Finanzierungslücke stopfen zu können.

Spendenkonto:           

Raiffeisenbank Oberallgäu Süd
BLZ: 733 699 20
Konto-Nr. 111 066

Bei medizinischen Notfällen rufen Sie die Rettungsleitstelle unter 112
Bereitschaft Oberstdorf
Am Gstad2
87561 Oberstdorf
Tel. 08322/94068-0
Fax 08322/94068-110