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Ausbildungen im BRK

Im BRK Oberstdorf gibt es verschiedenste Möglichkeiten sich ehrenamtlich zu engagieren. Die Ausbildungen werden entweder an der zentralen BRK-Bildungsstätte Schwaben in Schwabmünchen oder dezentral in unserem Kreisverband oder auf der Rettungswache durchgeführt.

Interessenten an der Tätigkeit bei uns im Sanitätsdienst, Rettungsdienst oder Sozialdienst können sich jederzeit zu den Übungsabenden am 1. Donnerstag jedes Monats auf der Rettungswache Oberstdorf um 20:00 Uhr einfinden.

Auskünfte geben wir gerne auch telefonisch unter der Rufnummer 08322 - 94068-130 oder per E-Mail unter a.kappeler(at)brk-oberstdorf.de oder p.schmid(at)kvoa.brk.de.

Grundausbildung

 

Die Sanitätsausbildung stellt die Grundausbildung für Sanitäter im Roten Kreuz dar. Der ehrenamtliche Helfer erlangt zusätzliche, auf der Ersten Hilfe aufbauende, Kenntnisse und Fertigkeiten um bei Sanitätsdiensten und bei Mitwirkung in der Gefahrenabwehr adäquat helfen zu können.
In der Sanitätsausbildung erhalten die Teilnehmer die nötige Sicherheit zur Durchführung der entsprechenden Maßnahmen.

Die Lerninhalte der Ausbildung:

  • Vitalfunktionen
  • Anatomie Herz
  • Anatomie Atmung
  • Reanimation
  • Frühdefibrillation
  • Training verschiedener Notfallsituationen
  • Gerätekunde


Zugangsvoraussetzungen:

  • vollendetes 16. Lebensjahr
  • Erste-Hilfe-Ausbildung, nicht älter als ein Jahr
  • Rotkreuzeinführungsseminar (wird im Rahmen der Ausbildung optional mit angeboten)
  • Persönliche Schutzausrüstung (PSA)

 

Nach der Grundausbildung können diverse Fortbildungen in den Fachdiensten des Bayerischen Roten Kreuzes besucht werden:

 

Sanitätsdienst

Die ehrenamtlichen Helfer des Sanitätsdienstes sorgen für die schnelle und kompetente Versorgung bei Verletzungen und Erkrankungen. Falls notwendig, koordinieren sie auch den Transport ins Krankenhaus. Die freiwilligen Helfer erhalten umfängliche medizinische Ausbildung und werden für ihre Einsätze angemessen ausgerüstet.

Weiterführende Informationen zum Sanitätsdienst

 

Rettungsdienst

 

Der Rettungsdienst wird in Bayern grundsätzlich professionell, also hauptamtlich durchgeführt. Mit entsprechender Ausbildung kann der Ehrenamtliche aber auch hier mitarbeiten. Nach Absolvierung der 560 stündigen Fachausbildung Rettungsdienst, die mit der Prüfung zum Rettungssanitäter abschließt, erhält er die Befähigung für bestimmte Funktionen im Rettungsdienst. Bei entsprechender Eignung und Ableistung von diversen anderen Schulungen kann er Fahrer oder Beifahrer Krankenwagen, Fahrer Notarzteinsatzfahrzeug und Fahrer Rettungswagen (RTW) werden. Der Beifahrer RTW muß –gesetzlich vorgeschrieben- die Ausbildung zum Notfallsanitäter haben (3-jährige Berufsausbildung). Der Fahrzeugfahrer ist jedoch nicht nur der Fahrer, sondern vor allem vollwertiges und unverzichtbares Mitglied im Rettungsteam zur Versorgung des Patienten.

 

 

Betreuungsdienst

Der Betreuungsdienst der BRK-Bereitschaften ist auf die unterschiedlichsten Notsituationen vorbereitet. Auf lokaler Ebene können die freiwilligen Helfer in kürzester Zeit bis zu 500 Menschen mit Essen und Trinken versorgen, Notunterkünfte und Kleidung zur Verfügung stellen. Für die psychosoziale Betreuung der Betroffenen sind die Ehrenamtlichen ebenfalls geschult. Der Vorteil: In Großschadensfällen können sie auf das professionelle Netzwerk des Bayerischen Roten Kreuzes zurückgreifen, und Hilfe aus dem ganzen Bundesgebiet bekommen.

Weiterführende Informationen zum Betreuungsdienst

 

 

Psychosoziale Notfallversorgung

Die Maßnahmen des Fachdienstes der Psychosozialen Notfallversorgung der BRK-Bereitschaften zielen auf die Bewältigung von kritischen Lebensereignissen und der damit einhergehenden Belastungen für Betroffene (Angehörige, Hinterbliebene, Vermissende, Unfallzeugen von Notfällen) einerseits und für Einsatzkräfte andererseits. Um die Qualität nach einheitlichen Standards sicherstellen zu können, sind Ziele, Aufgaben, Einsatzindikationen, Maßnahmen, sowie Anforderungen und Ausbildungscurricula in landes-/bundeseinheitlichen Rahmenkonzepten beschrieben.

Weiterführende Informationen zur Psychosozialen Notfallversorgung

 

Technik und Sicherheit

Das Konzept des Fachdienstes Technik und Sicherheit greift, wenn bei größeren Einsätzen die Komponenten Rettungsdienst und Schnelleinsatzgruppe an die infrastrukturellen Grenzen stoßen. Er übernimmt die sicherheitstechnische Absicherung der Einsatzeinheiten (ggf. in Abstimmung mit anderen Organisationen, z.B. Feuerwehr oder THW) während eines Einsatzes und kleinere logistische Aufgaben im Rahmen seiner Möglichkeiten. Die Einsatzkräfte sind technische Spezialisten und lösen Fragen rund um die Sicherheit bei Einsätzen und bei vielen technischen Problemen im Bereich des Materialsektors.

Weiterführende Informationen zum Fachdienst Technik und Sicherheit

 

 

Information und Kommunikation

Moderne Kommunikationssysteme müssen Nachrichten, Meldungen, Weisungen und Aufträge sicher und schnell übermitteln und sind unerlässlich zum Treffen sinnvoller Entscheidungen zum ressourcenschonenden Einsatz von Einsatzkräften und Material. Das oberste Ziel von IuK in seiner Gesamtheit ist es, eine geordnete Führung zu ermöglichen. Durch technische Neuerungen, kann die Arbeit des Fachdienstes IuK immer weiter ausgebaut werden und die Informationen für die Einsatzleitung werden immer präziser. So werden mittlerweile in Absprache mit den Partner der Gefahrenabwehr auch unbemannte Fluggeräte eingesetzt, um bessere Lagebilder für den Einsatz zu erhalten.

Weiterführende Informationen zum Fachdienst "Information und Kommunikation"