Chronik 1931 - 1945 | Von der Gründung bis zum KriegChronik 1931 - 1945 | Von der Gründung bis zum Krieg

Chronik 1931 - 1945 | Von der Gründung bis zum Krieg

1931

Am 21.12.1931 taten sich 33 Männer aus Oberstdorf zusammen und gründeten die Sanitätskolonne Oberstdorf. Die Kolonnenführung bestand aus 7 Personen und 5 Beiräten.

Zu den Führungskräften gehörten:
Georg StrobelKolonnenführer
Otto ReesStv. Kolonnenführer
Dr. Theo KnöckelKolonnenarzt
August LeitnerKassier
Hugo HelmreichSchriftführer
Thomas HuberZeugwart
Engelbert WalkBeirat
Die 5 Beiräte waren:
Thomas Neidhart1. Bürgermeister
Hermann SchallhammerKurdirektor
Hofrat Dr. RehSanitätsrat
Franz BarenfeldOberstleutnant a.D.
Georg BisleMarktinspektor

Die Gründungsmitglieder waren:

Georg Strobel, Otto Stenger, Engelbert Walk, Thomas Huber, Josef Hirnigl, Josef Jäger, Rupert Kugelmann, August Leitner, Willy Nieberle, Hans Rieger, Ludwig Speiser, Alois Braxmeier, Leonhard Braxmeier, Alois Brutscher, Georg Haser, Hugo Helmreich, Leo Huber, Theodor Käufler, Hans Kindlmann, Leo Köcheler, Ulrich Loos, ? Müller, Michael Radinger, Otto Rees, Ludwig Reiter, Johann Rietzler, Leo Schratt, Hermann Steiger, Josef Suntheim, Alois Tauscher, Alois Weitenauer, Willy Zobel, Georg Bisle.

Da es damals noch keine Bergwacht im heutigen Sinne gab, wurden bei Bergunfällen zusätzlich die Bergführer alarmiert. Sie gehörten aber nicht zur Sanitätskolonne. Die Bergführer waren: Alois Braxmeier, Leonhard Braxmeier, Leo Huber, Leo Köcheler, Sepp Müller, Johann Rietzler, Leo Schratt, Kaspar Steiger, Alois Tauscher, Alois Weitenauer, Fritz Brutscher.

Der mündlichen Überlieferung zufolge war der erste Standort bis 1938 in der Luitpoldstraße im Nordteil des Anwesens Walk (Weststraße 8).

1938

wurde von der Marktgemeinde Oberstdorf ein Sanitätshaus mit Bereitschaftsraum, Garagen und Wohnung errichtet und dem Roten Kreuz zur Verfügung gestellt. Es bildet heute noch den vorderen Teil des Oberstdorfer Rot-Kreuz-Hauses. In die Wohnung im 1. Stock zog 1939 Ludwig Dentler als Fahrer des Roten Kreuzes ein. Er war Sankafahrer von 1935 bis 1948.

1940

In den Wirren des Zweiten Weltkrieges verlieren sich die Aufzeichnungen der Sanitätskolonne Oberstdorf. Wie überall kostet ein menschenverachtendes System auch Oberstdorfer Sanitäter ihr Leben.